Die orientalische Küche changiert zwischen ruralen Gerichten, wie etwa gegrilltem Schafskopf, raffinierten Speisefolgen, bestehend aus kleinen Tellergerichten (den sog. Mezze) und exotisch gewürzten Süßwaren. Typisch ist neben der Verwendung zahlreicher Gewürze und Gewürzmischungen (z. B. Ras el-Hanout) auch die Verbindung von Fleisch und süß in einem Gericht (etwa bei Fleischbällchen in Zuckersirup oder Hühnchen in Vanillesauce: Tavuk Gogsü Kazandibi, einem Gericht aus der Türkei). Wenig überraschend finden sich auch viele Zubereitungsarten unter anderem Namen und nur unwesentlich abgewandelt in allen Regionalküchen des Orients, etwa div. Gemüse-Joghurtgerichte oder Joghurtgetränke.
Die moderne orientalische Küche bildete sich in ihrer "endgültigen" Form durch die Agrarimporte aus der Neuen Welt aus, vor allem Paprika (Chili), Tomate, Mais, Kartoffel, Sonnenblume, um nur die wichtigsten zu nennen, ohne die viele Gerichte undenkbar wären.